Welsh-Cob Stute Rheza

 

 

Steckbrief

Vollständiger Name: Rheza

Rasse: Welsh-Cob

Geschlecht: Stute

geboren: 1985, seit 1995 in unserem Besitz.

Farbe: Rappe

Stockmaß: 1,48m

Züchter: Fam. Gülden, M.: Llanarth Reality, V.: Sydenham Hussar.

 

Über Rheza: „Schnee-Esel“ oder kurz „Schnesel“ wie sie von uns manchmal zärtlich genannt wird, hat an den Vorderbeinen weiße Fesseln, so dass unsere Kinder damals, als die Stute , immerhin ein ehemaliges Distanz-Pferd, auf den Hof kam, das Lied von der Katze sangen, die weiße Stiefel trägt, als sie aus dem Schnee kam. Da sie recht lange Ohren für einen Welsh-Cob hat, kam der Esel dazu, was auch zu ihrer teilweisen Sturheit passt. Rheza ist aber trotzdem ein echter Kämpfer, sie kann es nicht ertragen, dass ein anderes Pferd vor ihr geht. Sie hat einen sehr guten Schritt und Trab und ist auch jetzt mit ihrem Alter noch recht flott auf den Beinen.

Bevor sie bei uns als Zuchtstute eingesetzt wurde, hatte sie schon 2 Fohlen aus einem Araber-Hengst, die später ebenfalls im Distanz-Sport erfolgreich eingesetzt wurden. Bei uns auf dem Weidenhof bekam Rheza 1996 Silvanus Arcana, 1998 Silvanus Charity, 1999 Silvanus Desire und 2006 Silvanus Kron-Prinzess Rachel. In der Zeit zwischen 1999- 2006 wurde sie auch als Schulpferd eingesetzt, sie war aber sehr auf  mich, ihre eigentliche Reiterin,  fixiert. Wir haben gemeinsam sehr viele Ausritte unternommen, kleinere Freizeit-Turniere mitgeritten und auch gemeinsam am 7 stündigen Ritt bei der Prüfung zum Berittführer teilgenommen und das ohne Eisen! Wenn eine Geburt bei ihr anstand, hat sie immer darauf gewartet, dass ich dabei sein konnte und sie fohlte immer um Mitternacht. Nach der letzten Bedeckung und ihrem Fohlen ging es ihr 1 Jahr lang sehr schlecht, sie konnte kaum mehr laufen, hatte Spat und degenerative Verknöcherungen und Blockaden im Becken, was dazu führte, dass sie noch mehr auf der Vorhand lief und schließlich beidseitig wegen Überlastung eine Sehnenscheidentzündung bekam. Es war fast so weit, dass ich sie erlösen wollte, gab ihr aber noch eine Chance mit Homöopathie und diese hat sie genutzt, schließlich ist Rheza eine Kämpferin. Es brauchte zwar noch einige Jahre, aber seit Sommer 2008 konnte sie wieder vom Boden aus langsam gymnastiziert werden und später auch vom Sattel aus, so dass sie inzwischen wieder fast taktrein in allen Grundgangarten auch im Gelände schonend geritten werden kann.